Ferienzeit – Ausleihzeit

Austen, Fitzek und Ringelnatz,

ich leih mir jetzt gleich meinen Urlaubsschatz.

Bücher, Filme und Musik,

gerettet ist der Kilometerkrieg.

 Schlafen bei der Autofahrt darf ich nicht,

sonst klebt an der Vorderscheibe bald mein Gesicht.

 Hörbücher halten mich stets wach,

bei Jane Austen werde ich immer ganz schwach.

 Liebesschnulze noch und nöcher,

her mit dem Kram, das ist mein Schlaf-durch-brecher.

 Ab in den Urlaub kann es nun gehen,

bis wir uns nach den Ferien wiedersehen.

 

Macht’s wie ich und leiht euch was,

dann macht der Urlaub erst richtig Spaß. 🙂


REBELL DU BIST. BÜCHER DU LIEST.

…das hab ich grade aufgeschnappt und finde es sehr niedlich.

Na, wer von euch weiß welche Figur so spricht? 🙂

Und noch viel interessanter für mich:

Bist du auch ein Rebell? 🙂

Sonnige, leselustige Grüße!

Beate Ruhland


Auf baldiges Wiedersehen…

…hieß es gestern für den Romanbestand der Zentralbibliothek, die von uns wieder zurück in die Innenstadt mussten und daher momentan zur Ausleihe nicht mehr zur Verfügung stehen. Dafür gibt es jetzt bei uns in der Stadtteilbibliothek Dottendorf mehr Möglichkeiten zum platz nehmen, lernen, spielen und gemütlich machen. 🙂

Bücherei

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Sonnige Grüße!

Beate Ruhland


Grün & Huth

Am Freitag Abend gab es in der Stadtteilbibliothek Dottendorf einen Auftritt von Grün und Huth, alias Stephanie Huthmacher und Ursula Hoffmann, die mit ihrem neuen Programm „Wir mal wieder“ für eine heitere Stimmung unter den 74 Besuchern sorgten.

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Es wurde gelacht, gesungen, philosophiert und lässig geplaudert. Ihr Programm glänzte mit einer Rundumbetrachtung des Lebens- mit allem was es zu bieten hat – von der Ganzkörpermassage, Männern mit angenehm warmen Füßen, bis hin zur aufgeplatzten Mülltüte.

Dank der Unterstützung unseres Fördervereins KultimO konnten wir wieder einen lustigen Abend mit den beiden musikalischen Damen erleben. Schön war’s!

Eure Beate Ruhland


Timo ein letztes Mal in der Stadtteilbibliothek Dottendorf…

Gestern Vormittag hat in unseren Räumlichkeiten ein letztes Mal die Veranstaltung „Timo geht auf Entdeckungsreise“ in Zusammenarbeit mit dem Botanischen Garten Bonn stattgefunden.

Herr Heynen, der Vorsitzende vom Förderverein des botanischen Gartens kam vorbei und erzählte den 16 Kindern, was für Pflanzen es gibt und was ein botanischer Garten überhaupt ist.

Er brachte jedem Kind eine Postkarte mit einer Schildkrötenfamilie und einer Biene mit und erzählte von kleinen Drachen, die der botanische Garten neben den Pflanzen beherbergt, was die Kleinen natürlich begeisterte.

Weiter ging es dann mit Timos Geschichte, der kleinen Maus, die nach seiner Familie im botanischen Garten Bonn-Poppelsdorf sucht und auf neue Freunde stößt, sowie natürlich die botanischen Gärten erkundet.

Mit Hilfe eines Bilderspiels haben die Kinder neue Pflanzen kennen lernen können. 

Herr Heynen und ich waren baff, was die Kinder alles schon wussten – und das mit durchschnittlich 6 Jahren! Einfach toll!

 Es hat sehr viel Spaß gemacht, die interessierten Gesichter zu beobachten und im Anschluss gab es noch ein Ausmalbild, auf das jedes Kind die Pflanze neben Timo malen konnte, die es sich am besten behalten hatte.

1Timobilder Heliconie

Ich kam ins Staunen, als nicht der übliche Kaktus auf einem Bild erschien, sondern tatsächlich die hübsche Pflanze Heliconie.

Natürlich wird auch in Zukunft die Geschichte Timo geht auf Entdeckungsreise“ in der Bibliothek vorgelesen werden. Nur leider bei uns hier in der Stadtteilbibliothek Dottendorf nicht mehr.

Aber es hat sehr viel Spaß gemacht, zusammen mit Herrn Heynen die Veranstaltung Jahr für Jahr durchzuführen und die Kinder für den Botanischen Garten Bonn zu begeistern.

Wenn Ihr nun Lust bekommen habt, euch die kleinen Drachen und verschiedenen Pflanzen auch mal anzusehen, dann freut sich der Botanische Garten auf euren Besuch täglich von 10 bis 18Uhr, außer Samstags.

Oder ihr geht einfach zum Sommerfest im Botanischen Garten mit einer Nachtöffnung am 20.06. von 18 bis 23 Uhr.

Ich wünsch euch viel Spaß!

Eure Beate Ruhland


Spiel Spaß Spannung – internationales Spielefest

Für Kinder der offenen Lernwerkstatt in Dottendorf und auch Besucher der Bibliothek, feierte OLEDO gestern das Vierjährige Bestehen mit dem „Internationalen Spielefest“.

Die kleinen Besucher erwarteten interaktive Geschichten und viel Spiel und Spaß auf der gesamten Fläche der Bibliothek.

Malen

Spiele (2)

Der Luftballonwettbewerb lockte mit tollen Preisen und somit drücken wir allen Teilnehmern die Daumen, denn welcher Ballon am weitesten fliegt hat gewonnen.

Luftballonaktion2

Luftballonsvorplatz

Internationales Fingerfood und Getränke sorgten bei den 73 Besuchern

für das leibliche Wohl.

Pizza

Fingerfood

Das Highlight, aufgrund der sommerlichen Temperaturen, war natürlich die Eis Theke. Selbstverständlich mit vielen Lieblingssorten.

Eistheke

Wenn Du einen Luftballon vom Spielefest findest, würden wir uns freuen wenn Du die Karte vom Ballon zurückschickst!

Luftballons

Tahnee Exner


Was tun in den Osterferien?

…ich sag mal häkeln.

Wer jetzt gedacht hat: „Hä? Spinnt die! Winterzeit ist doch schon längst vorbei!“, der hat einfach noch nicht die coolen, witzigen, süßen, kleinen Minifiguren entdeckt, die man häkeln kann – zum Verschenken, als Anhänger für die Schultasche oder einfach so zum Gernhaben. 

Ich zeig euch mal eins, dass ich gemacht habe. Sehr süß. Das ist ein kleiner Angsthase aus dem Häkelbuch „DenDennis‘ total verrückte Häkelfreunde“.

 Angsthase

Wir haben so viele von diesen tollen Büchern mit Häkelfiguren, also reingeschneit bei uns, ausleihen und los geht’s. 😉

Beate Ruhland


Yakari und die Sprache der Trommel

Gestern war ab 16 Uhr ganz schön was los in unserer Bibliothek! Denn Frau Wichmann, Frau Multhaupt und Frau Kühl ließen den kleinen Indianerjungen Yakari für gut eine Stunde bei uns real werden.

Ausgestattet mit mehreren Trommeln lauschten 45 Kinder der Geschichte des Jungen,  der mit den Tieren sprechen kann. Nach einer kurzer Einführung dürften dann alle selber ausprobieren, was  eine Trommel für Klänge von sich gibt– es wurde richtig schön laut!

Zudem wurde zum Mitsingen eingeladen, als die Damen ein Lied von Yakari, begleitet mit Trommeln, vorgetragen haben. Eine schöne Mischung aus Kennenlernen eines Instrumentes, Gesang und Vorlesen, das besonders den Kleinen sehr gut gefallen hat.

Nachdem das Trommeln zu Ende war, wollten viele Kinder gar nicht mehr damit aufhören. Das mussten sie auch nicht! Als Abschluss konnte jedes Kind noch seine eigene Trommel, die sogenannte kleine Freundschaftstrommel aus der Yakarigeschichte, basteln.

Yakaritrommeln

Yakarirunde

Yakaribilder

Es war ein schöner Donnerstagnachmittag.

Habt Ihr Lust auch mal bei einer solchen Veranstaltung dabei zu sein?

Dann schnell reingeschaut in unser Familienprogramm unter:

http://www.bonn.de/familie_gesellschaft_bildung_soziales/stadtbibliothek/termine_und_aktuelles/index.html?lang=de

Liebe Grüße aus der Stadtteilbibliothek Dottendorf,

Ines Heinbach


„Du kannst mir doch nicht erzählen, dass die arbeiten!“

….viele von euch fragen sich vermutlich manchmal, was wir Mitarbeiter der Stadtbibliothek Bonn so machen. Es sieht doch immer so einfach aus und mein Gott, ein Buch zurückbuchen kann ja wohl jeder. Ich kann darüber immer nur ein bisschen schmunzeln, weil es natürlich überall leichter aussieht, als es tatsächlich ist.

Aber um vielleicht dem einen oder anderen mal die Augen zu öffnen, will ich gerne aus dem Nähkästchen erzählen und erklären, was genau wir denn so alles in unserer Bibliothek machen.

Mein persönlicher Arbeitsalltag beginnt früh morgens mit der Rücksortierung der Medien, die am Vortag abgegeben worden sind und natürlich mit dem Aufräumen. Damit alles wieder hübsch ordentlich ist für euch.

Danach geht’s an die Bearbeitung der E-Mails. Darunter befinden sich diverse Anfragen zu Veranstaltungen, Autoren, die gerne ihr Buch vorstellen möchten, Termine zu Sitzungen, um sich untereinander auszutauschen und neue Ideen zu entwickeln, Verlängerungsanfragen, Medienkistenanfragen von anderen Zweigstellen für Schulklassen oder Kindergärten und bestimmt noch ein zwei Sachen mehr, die mir gerade nicht einfallen.

Nebenbei kümmert man sich meist um Praktikanten oder Auszubildende, die unseren Beruf kennen lernen wollen und Anweisungen benötigen sowie Erklärungen. Zum Glück sind sie oft eine Hilfe und erleichtern uns den Tag.

Zweimal in der Woche findet in unserer Bibliothek morgens immer ein Bilderbuchkino für Kindergärten statt, die wir einladen, damit die Kinder Interesse für Bücher und Geschichten entwickeln. Manchmal kommen auch Schulklassen für eine Führung vorbei.

Für diese Führungen muss man sich was einfallen lassen, damit es nicht langweilig wird und das braucht Zeit und kreative Ideen.

Am Vormittag werden die ganzen Medien aus den Regalen gesucht, die man nach Feierabend über das Internet bestellen kann. Und ich kann euch versichern, das ist nicht wenig. Das Raussuchen der Bestellungen machen wir den ganzen Tag, auch neben der Ausleihe, wenn Zeit ist, daher seht ihr uns manchmal mit Körbchen in der Hand.

Schön, dass euch dieser Service so gefällt und ihr bei kleineren Wartezeiten mal ein, zwei Augen zudrückt. 😉

Um elf Uhr öffnen unsere Pforten und da wollen wir da sein für euch, also müssen wir schnell sein, um alles zu schaffen.

Neben schönen, aber auch manchmal schwierigen Gesprächen, Bestell- und Vormerkwünschen, Rechercheanfragen und die ständige Rücksortierung der Medien den ganzen Tag über, bleibt nicht viel Zeit, was anderes zu machen.

Wenn die Kundenschlange gerade abgeebbt oder man endlich fertig geworden ist mit dem Raussuchen der Bestellungen, steht auch schon der Postwagen an der Theke, der netterweise von den Kollegen und Kolleginnen aus der Poststelle hochgebracht wurde zu uns.

Den gilt es am Vormittag zu „verbuchen“, damit deine Bestellungen nachmittags fertig zur Abholung bereit stehen. Also wird schnell der Wagen bearbeitet, während Medien zurückgebracht, ausgeliehen oder Fragen beantwortet werden. Hat man den Postwagen geschafft, muss man natürlich auch noch alles wegräumen. Außerdem die Sachen aus dem Schrank ziehen, die leider nicht abgeholt worden sind.

Damit ist der Vormittag auch schon vorbei. Zeit zum Lesen ist da nicht. Manche denken, die Bibliotheksarbeit sei reines Vergnügen und wir würden einfach dort sitzen und viele Bücher verschlingen…schön wär’s! 🙂

Wenn noch etwas Zeit übrig ist, dann werden die AV-Medien in neue Hüllen gepackt oder sich was überlegt zur besseren Sortierung. Es werden Regalbeschilderungen gemacht/erneuert. Wir telefonieren mit Kindergärten bezüglich Terminen und organisieren Veranstaltungen. Wir schreiben Beitrage für diesen Blog, wenn Zeit ist und überlegen uns Themen, die dich interessieren könnten, welche wir dann in der Bibliothek präsentieren.

Am Nachmittag könnte man denken, dass nun alles geschafft ist und man weniger Stress hat.

Ha! Denkste! Nichts da. 😉

Denn dann kommen die Schulkinder und Kindergartenkinder zu uns oder die Menschen, die zeitiger Feierabend haben als wir, um sich schnell was auszuleihen für den Abend.

Also ist nachmittags viel mehr los als vormittags, dafür haben wir vormittags viel mehr Hintergrundarbeit zu erledigen.

Und weil wir euch gerne bei uns haben, bieten wir ganz oft Nachmittagsveranstaltungen an, die aufgebaut und abgebaut oder vorbereitet werden müssen.

Natürlich zusätzlich zu den Anfragen, Ausleihen, Rücknahmen und dem Einstellen.

Daher kommt man selten zu einer Verschnaufpause und wenn, dann genießt man die fünf Minuten Ruhe, die sich an einem langen Arbeitstag für einen ergeben.

Natürlich, wie kann es anders sein, seht ihr uns meistens genau dann und denkt „Hach haben die eine leichte Arbeit.“ Haben wir im Vergleich zu Bauarbeitern, aber soo leicht ist sie nun auch wieder nicht und man kommt des Öfteren ins Trudeln, wenn man viele Kundengespräche hat, das Telefon klingelt, die Wagen überlaufen vor zurückgebrachter Medien, Kinder plötzlich anfangen, hemmungslos zu schreien direkt vor der Theke, während man gerade telefoniert und und und…also falls ihr uns mal in den fünf Minuten Ruhephasen erwischt, dann denkt an meine Beschreibungen und gönnt es uns. Denn die haben wir uns verdient.

Jeder aufmerksame Leser von euch hat bestimmt gemerkt, dass ich noch nicht erwähnt habe, wann wir die neuen Medien einarbeiten und bestellen oder alte, kaputte Medien reparieren. Auch das passiert alles an den Vormittagen. Wenn wir zu zweit sind auch an den Nachmittagen. Wir ihr seht, sind wir von früh bis spät beschäftigt. 😉

Das Schönste für mich persönlich an meiner Arbeit ist, wenn die kleinen Kinder kommen und ein Buch gefunden haben, das sie mir Freude strahlend entgegen halten oder es kaum abwarten können, ihre Eltern in die Kinderecke zu zerren, um Ihnen unsere Kuschelstoffmöhre zu zeigen. 😀

Ich finde es klasse, wenn eine Männergruppe reinkommt und sich über die Hörbuchauswahl oder auch die Filmauswahl freut.

Es ist wirklich schön, wenn sich Menschen bei uns wiedertreffen, die sich schon ewig nicht mehr gesehen haben. Fast wie am Flughafen. 🙂

Ich freu mich auf eure Gesichter, wenn ihr endlich eure langersehnte Vormerkung in den Händen haltet und ein Strahlen über euer Gesicht geht.

Ich mag die netten Gespräche, die sich manchmal an der Theke ergeben über dieses und jenes Buch oder den neuesten Film.

Ich freue mich, wenn wir gemeinsam ans Regal gehen und finden, was du gesucht hast.

Ich liebe den Geruch von neuen Büchern und die Möglichkeit, die Bibliothek schön herzurichten für euch.

Ich mag eure unterschiedlichen Charaktere, die einen herausfordern durch schwierige Fragen, aufmuntern durch nette Gespräche oder einen den Tag schöner machen durch eure Freundlichkeit und euer Verständnis.

Ich freu mich über die vielen Menschen verschiedenster Nationen, die unsere Bibliothek besuchen.

Ich freu mich über die neuen Mitbürger, die den Weg als erstes in die Bibliothek finden, um sich über ihre neue Stadt zu informieren.

Auf was freust du dich, wenn du an deine Bibliothek denkst?

Beate Ruhland

 

 


Buchtipp zur Vorfreude auf warme Temperaturen

…ich schaue grade aus dem Fenster und es regnet. Mal wieder. Schneeregen und graue Aussichten.

Da fällt mir spontan ein Buch ein, dass einen dieses Wetter vergessen lässt und Erinnerungen an Sonnenwärme, sommerliche Gerüche und Vogelgezwitscher weckt.

Es heißt „Das Lavendelzimmer“ und tut einfach dem Herz und der Seele gut, wenn man es liest.

Es geht darin um einen älteren Mann, der sich auf die Suche nach seiner großen Liebe macht und dabei so manches Abenteuer erlebt und Freundschaften schließt. Normalerweise ist es schwer als Frau in die Hauptrolle eines Mannes zu schlüpfen, aber bei diesem Buch gelingt es der Autorin Nina George so leicht und einfühlsam zu erzählen, das man das Gefühl hat als wäre man mit seinem Vater oder Großvater unterwegs und erführe von ihm etwas über seine Vergangenheit. Die Geschichte ist einfach nur schön und von mir wärmstens zu empfehlen für jede Jahreszeit…

Viel Freude beim Lesen wünscht Euch

Beate Ruhland